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Wespen


Gemeine Wespe (Paravespula vulgaris)
Deutsche Wespe (Paravespula germanica)


Wespen mit ihre gelb-schwarzen Warnfarbe sind den meisten Menschen bekannt. Am häufigsten kommen bei uns die Gemeine Wespe (Paravespula vulgaris) und die Deutsche Wespe (Paravespula germanica) vor. Oft werden sie zu unrecht gefürchtet und man sollte sich ein wenig Zeit nehmen und diese gepanzerten Jäger von ihrer nützlichen Seite sehen. Wenn wir uns von Wespen belästigt fühlen, liegt das oft am eigenen Verhalten. Nahrung wurde leicht zugänglich z.B. am Gartentisch oder bei offenem Fenster für längere Zeit nicht abgedeckt „bereitgestellt.“ Diese leichte Beute wird von den ausgezeichneten Sinnesorganen der Tiere in kürzester Zeit bemerkt.

Ein Wespennest entsteht durch ein im Herbst des Vorjahres befruchtetes Weibchen, das im Frühjahr an einer geeigneten Stelle mit dem Bau des papierartigen Nestes begonnen hat. Die einzelnen Kammern zur Aufzucht der Jungen werden in horizontal aufgehängten Waben zusammengefasst, die bei der Erweiterung des Nestes in mehreren Etagen angeordnet sind. Das ganze wird von einer fast kugelförmigen Papierhülle umschlossen. Das Nest kann je nach Größe des Volkes die Dimensionen eines Fußballs oder sogar die eines Kürbis erreichen. Im Spätsommer können dann mehrere tausend Wespen in einem solchen Nest vorhanden sein. Die Tiere bevorzugen eiweißhaltige Nahrung zur Aufzucht ihrer Brut. Dadurch fangen sie viele andere Insekten aus ihrer Umgebung und leisten einen wertvollen Beitrag im Ökosystems des Gartens. Die Arbeiterinnen selber bevorzugen kohlehydratreiche Nahrung und werden deshalb häufig an Süßwaren beobachtet.

Erst wenn die Wespen in unmittelbarer Wohnumgebung ihre Nester bauen (z.B. im Rolladenkasten vom Kinderzimmer, am Dachüberstand zum Badezimmerfenster), oder wenn sie beim Erweitern des Nestes in den Wohnraum durchbrechen, werden die Insekten zu einer Gefahr. Bei einigen, wenigen Menschen können zusätzlich durch die Stiche gefährliche allergische Reaktionen ausgelöst werden. Auch sind Wespen für Lebensmittelbetriebe unangenehme Hygieneschädlinge, weil sie durch die Nahrungssuche an Abfall, Mülltonnen und Aas mit Keimen beladen sind, die sie beim Laufen auf frischen Nahrungsmitteln übertragen.

Da diese Tiere durch das Artenschutzgesetz einen besonderen Schutz genießen, ist bei einer geplanten Gegenmaßnahme immer der Rat des Fachmannes einzuholen, um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.