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Motten


Kleidermotten (Tineola bisselliella)
Lebensmittelmotten (Plodia interpunctella, Ephestia spp.)

Kleidermotten


Die Falter sieht man häufig in der Dämmerung fliegen. Besonders wenn es nur wenig Lichtquellen im Raum gibt, oder z.B. der Fernseher die hellste Lichtquelle im Raum ist, werden die erwachsenen Motten bemerkt. Auch sieht man die Falter gerne in Ruhestellung an den Zimmerwänden sitzen. Besonders auf uni gestrichenen Tapeten fallen die cremefarbenen „Stäbchen“ einem aufmerksamen Betrachter auf. Mit den in Längsrichtung dachartig aufgefalteten Flügeln sind die Motten 7 – 8 mm lang. Die fliegenden Tiere haben meist bereits ihre Eier abgelegt und ein wegfangen dieser Motten ist keine effektive Bekämpfung, sondern lediglich ein Indiz für ein vorhandenes Problem.

Die Schäden der textilschädlichen Mottenarten werden von den Raupen, den Larven der Falter verursacht. Die ausgewachsenen Falter haben keine beißenden Mundwerkzeuge, sondern, wie alle Schmetterlinge, lediglich einen Saugrüssel mit dem Flüssigkeiten aufgesogen werden können. Die Raupen ernähren sich von Keratin, einem Eiweiß das in Haaren (z.B. Wolle), Federn (Oberbetten, Vogelnester) und Häuten (Leder, Hautschuppen) zu finden ist.

Bevorzugt werden Materialien an ungestörten Stellen angefressen. So findet man die Raupen an Wollteppichen häufig in Bereichen unter den Möbeln. Ebenfalls bevorzugt sind Textilien, die nicht regelmäßig benutzt werden. Wie etwa warme Winterkleidung oder eingelagerte Babywäsche. Wenn die Raupen an Kleidungsstücken fressen, bevorzugen sie Stellen, deren Nährwert durch Verunreinigungen (Schweiß, Körperfett) erhöht wurde. Daher findet man Schäden häufig unter den Armen und an den Bündchen von Kleidungsstücken.

Ein einzelnes Weibchen kann mehr als 200 Eier produzieren. Diese werden einzeln und lose an geeignete Nahrung abgelegt. Die Larven spinnen einen kleinen Kokon den sie fortan mit sich herumtragen Pelzhaare und Teppichfaser werden häufig am Grund abgebissen, so dass diese büschelweise ausfallen.

Die Entwicklungszeit beträgt in Abhängigkeit von den Umweltbedingungen 80 – 200 Tage, bei schlechten Nahrungsverhältnissen und niedrigen Temperaturen aber auch noch länger.

Lebensmittelmotten


Kleinschmetterlinge die unsere Lebensmittel anfressen sind z.B. die Dörrobstmotte, die Mehlmotte oder die Kakaomotte. Sie alle werden unter dem Sammelbegriff „Lebensmittelmotten“ zusammengefasst, da ihre Lebensgewohnheiten und Nahrungsbedürfnisse recht ähnlich sind. Auffällig sind die Gespinste der Raupen in loser Nahrung wie Müsli, Haferflocken oder Backzutaten. Mitunter werden aber auch erst die Wanderraupen bemerkt. In diesem Entwicklungsstadium verlassen dutzende von Larven die Lebensmittel in denen sie bisher gelebt haben und häufig auch die Küchenschränke, auf der Suche nach einem geeigneten Versteck, um sich ungestört zu verpuppen.

Seltener und erst bei starkem Befall werden die erwachsenen Falter wahrgenommen. Die fliegenden Tiere haben meist bereits ihre Eier abgelegt und ein wegfangen dieser Motten ist keine effektive Bekämpfung, sondern lediglich ein Indiz für ein vorhandenes Problem.

Neben Getreideprodukten werden bevorzugt Nüsse, Trockenfrüchte und Schokolade angefressen. Aber auch Gewürze und andere Pflanzenprodukte können als Nahrung dienen. Die Weibchen der Lebensmittelmotten legen ja nach Art und Umweltbedingungen ca. 150 bis 250 Eier. Diese werden einzeln und lose an geeignete Nahrung abgelegt. Die Entwicklungsdauer ist stark temperaturabhängig und kann bei günstigen Bedingungen nur vier bis sechs Wochen dauern.