DIENSTLEISTUNGEN
WIR ÜBER UNS
INFOTHEK
 
Erste Hilfe
 
Suche
 
Schädlinge
 
 
Ameisen
 
 
Flöhe
 
 
Marder
 
 
Motten
 
 
Ratten & Mäuse
 
 
Schaben
 
 
Silberfischchen
 
 
Speckkäfer
 
 
Wespen

|  HOME |  KONTAKT |  DATENSCHUTZ |  IMPRESSUM |  BEGASUNGSZERTIFIKAT | 


Flöhe


Hundefloh (Ctenocephalides canis)
Katzenfloh (Ctenocephalides felis)
Menschenfloh (Pulex irritans)


Flöhe sind durch den Sprachgebrauch und durch öffentlichkeitswirksame Vorstellungen wie etwa einen Flohzirkus allseitig bekannt. Kaum aber jemand weiß, wie man Flöhe bekommt und was man dagegen unternimmt.

Zuerst stellt man juckende, rote und leicht erhöhte Papeln fest. Diese sind je nach Empfindlichkeit des Gestochenen unterschiedlich ausgeprägt. So kann es sein, dass man auch bei seinen Haustieren erst dadurch aufmerksam wird, dass die Lieblinge sich vermehrt kratzen und beissen und so z.T. entzündete Wunden hervorrufen. Die Verursacher selbst, die Flöhe werden meist nicht entdeckt.

Wenn ein Befall mit Flöhen festgestellt wird, handelt es sich in den meisten Fällen nicht um den Menschenfloh, sondern in erster Linie um den Katzenfloh (auch wenn man Hunde als Haustiere hat), seltener den Hundefloh und manchmal um einige Arten von Vogelflöhen. Die Parasiten sind für ihre unglaubliche Sprungkraft bekannt und sind seitlich zusammengepresst. Durch diese Form können sie in kleinen Spalten verschwinden und sich schnell durch Kleidung oder Fell vorwärtsbewegen. Gleichzeitig verhindern die kammartig angeordneten Borstenreihen ein herausfallen aus Haar, Federn oder Kleidung.

Das nur etwa 1,5 bis max. 4 mm große Flohweibchen legt über einen Zeitraum von etwa drei Wochen täglich 20 bis 25 einzelne Eier am Wirt oder an dessen Ruheplätzen ab. Nach wenigen Tagen schlüpfen die Larven, die sich nach drei Larvenstadien verpuppen. Die Dauer der Puppenruhe ist von Nahrung, Temperatur und Luftfeuchte abhängig. Allgemein rechnet man für einen Entwicklungszyklus (von der Eiablage bis zum geschlechtsreifen Tier) vier bis sechs Wochen. Bei fehlenden Wirten kann die Puppenruhe jedoch auch mehrere Monate dauern. Das Schlüpfen aus der Puppenhülle wird dann von äußeren Reizen ausgelöst.