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Speckkäfer


Gemeiner Speckkäfer (Dermestes lardarius)
Teppichkäfer (Anthrenus scrophulariae)
Dunkler Pelzkäfer (Attagenus piceus)
Wollkrautblütenkäfer (Anthrenus verbasci) und andere


Die Familie der Dermestidae umfaßt ganz unterschiedliche Käfer, die wir aber vom Schadbild in Privathaushalten hier zusammengefaßt haben. Für den Vorratsschutz und in der industriellen Lebensmittelproduktion sind die Zusammenhänge und die Käferarten spezifisch zu betrachten, wobei dann auch die Arten hinzuzuziehen sind, die an Getreide- und anderen Pflanzenprodukten auftreten.

Für die im Haushalt anzutreffenden Speckkäfer gilt, dass die gut flugfähigen Geschlechtstiere (Imagines) als Verbreitungsstadien fungieren und aktiv in Wohnungen und andere Orte eindringen, die Nahrung beherbergen. Entwicklungsgeschichtlich haben die meisten Arten der Speckkäfer in unmittelbarer Umgebung von Vogelnestern gelebt oder kleine Kadaver beseitigt. Daher fressen die Larven dieser Käfer Muskelfleisch und Keratin, das Eiweiß aus dem Horn aufgebaut ist. Dazu zählen Haare (Felle, Wolle), Häute (Leder) und Federn.

Man findet die Käfer der Dermestiden häufig in Altbauwohnungen, wo sie sich gut in den Fugen von Holzfußböden verstecken können. Darüber hinaus sind die Spalten an den Fußleisten meist die Sammelstellen unserer Haare, Hautschuppen und dem Flor von Naturteppichen. Also ein reich gedeckter Tisch für eine Larve von wenigen Millimetern.

Die Larven der Speckkäfer sind vielfach beborstet und besitzen zusätzlich Pfeilhaare. Diese Haare werden bei Beunruhigung abgestoßen und können bei Menschen Allergien auslösen. Deshalb muss allein aus gesundheitlichen und hygienischen Gründen ein Befall mit Speckkäfern behandelt werden.