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Ameisen


Knotenameisen: Pharaoameise (Monomorium pharaonis)
Schuppenameisen: Schwarze Wegameise (Lasius niger)


Bei den Ameisen handelt es sich wie bei den Bienen und Wespen um staatenbildende Tiere bei denen nur noch die Geschlechtstiere geflügelt sind. Die Flügel werden aber bereits kurz nach dem Hochzeitsflug abgeworfen und dann ist eine Königin in erster Linie am deutlichen Größenunterschied zu den Arbeiterinnen zu unterscheiden. Die Strategien der Nestbildung sind je nach Art sehr unterschiedlich. Manchmal können mehrere Königinnen am Nestbau beteiligt sein, bereits bestehende Nester können von einer Königin erobert und die alt Königin getötet werden, oder es wird ein komplett neues Nest gegründet.

Pharaoameise


Diese Ameise ist bei uns eingeschleppt worden und kann sich nur in einem feucht-warmen Wohnklima, nicht aber im Freien, ansiedeln. Klassische Vorkommen sind in Krankenhäusern und in Gebäuden mit Fernwärmeleitungen oder Heizungssteigleitungen. Unangenehm werden die Ameisen dadurch, dass sie entweder Lebensmittel in großer Zahl besuchen und dadurch verunreinigen, oder weil sie in Krankenhäusern dazu beitragen, Keime zu verschleppen. Bei der Pharaoameise leben in einer Kolonie mitunter bis zu 1.000 Königinnen, die von allen Arbeiterinnen versorgt und gefüttert werden. Die Bekämpfung ist deshalb so schwierig, weil die Sattelitennester auch weit verstreut sein können, daher mitunter nicht alle Nester mit einbezogen werden, oder Gegenmaßnahmen häufig zu früh abgebrochen werden.

Schwarze Wegameise


Von den Ameisen die einem im Alltag begegnen, dürfte die schwarze Wegameise die am häufigsten beobachtete Art sein. Besonders im Sommer fallen die Aufwürfe zwischen Gehwegplatten und an anderen sandigen Stellen an Haus und Garten auf. Wenn Nahrungsmittel nicht sicher verschlossen sind, bilden sich schnell Ameisenstrassen zwischen Nest und der Nahrungsquelle. Den Höhepunkt erreicht die Belästigung zur Schwarmzeit der Könige und Königinnen. Die ersten Stöcke beginnen bereits im Mai und man kann den Hochzeitsflug mitunter bis in den Oktober hinein beobachten. Während dieser Jahreszeit sollte man unbedingt darauf achten, dass Fenster und ggf. auch die Türen durch Gaze oder Insektengitter geschützt sind, damit nicht eine Königin ins Haus gelangt und dort ihr neues Nest startet.

Durch die Nestbauten in morschen Hölzern können zusätzlich auch bauliche Schäden entstehen.